Margit Eisenschmid


Meine Inspiration sammle ich an vielerlei Orten: Im deutschen Wald, im asiatischen Urwald, beim Wandern auf einer Insel, in den verkohlten Überresten einer abgebrannten Wohnung, in meinen Träumen.

Zurück im Atelier halte ich Eindrücke und Stimmungen in Skizzen fest. Zeichnung und Farbe führen mich zu körperlich erspürten lebensgroßen Figuren.

Losgelöst von ihrem ursprünglichen Kontext kombiniere ich Natur, Lebewesen und Dinge neu; verwerfe, assoziiere und füge hinzu, bis eine eigene Welt entsteht.

In dieser findet sich ein scheues, zartgliedriges Lama, dessen Fell glattgebügelt werden soll, ein Mann mit Löwenmähne, dessen nackten Oberkörper Schlangen zieren oder ein in zarten Regenbogenfarben gemalter Waldboden aus Quallen.

Diese Bildwelt kann durch Schauen betreten werden.